Biografie

Biografie

Sándor Károlyi, Jahrgang 1989, studierte Klavier am Conservatoire de Musique de Genève und Dirigieren zuerst in Florenz, dann sowohl am Konservatorium Wien als auch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wesentliche Impulse im Dirigieren erhielt er von Prof. Sophie Rachlin, bei der er auf Empfehlung von Mariss Jansons studierte. Während seines Studiums arbeitete er als Assistent und Sprachcoach für den Chor des Wiener Singvereins bei einer Russland und Japan Tournee sowie bei den Salzburger Festspielen. 2013 assistierte er am Grand Théâtre de Genève und an der Volksoper Wien und wurde 2014 Chefdirigent des ASO Orchesters Wien bevor er 2017 als Stipendiat bei der Péter Eötvös Foundation in Budapest wirkte und als Assistent des Verbier Festival Chamber Orchestra beim Verbier Festival tätig war.


In letzter Zeit machte Sándor Károlyi als Preisträger des Internationalen Nino Rota Wettbewerbs 2018 und als Semi-Finalist des Fitelberg Wettbewerbs 2017 auf sich aufmerksam. Höhepunkte im Jahre 2019 beinhalteten unter anderem die musikalische Einstudierung und Leitung von W. A. Mozarts “La Finta Giardiniera“ mit der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, die musikalische Leitung von G. Donizettis “Don Pasquale“ beim Ticino Musica Festival in Lugano sowie seine Ernennung zum Chefdirigenten des Monferrato Classic Orchestra in Italien.


Im Bereich Oper gastierte er u.a. am Theater Ulm, beim New Generation Festival in Florenz, am Theater Schaffhausen, am TAG Theater Wien und an der Oper Schönbrunn. Außerdem leitete er Konzerte mit dem ORF-Radio Symphonie Orchester Wien, dem Budapest MAV Symphonie Orchester, dem Orchestre de Dijon-Bourgogne, dem Orchestre des Pays de Savoie, dem Orchestra della Magna Grecia, dem INSO Orchestra Lviv, der Nord Tschechischen Philharmonie, dem Collegium Musicum Pommersfelden und der Slowakischen Philharmonie.


Sándor Károlyis musikalischer Einsatz in Italien während der Pandemie wurde im November im Rahmen der ARTE Sendung “Hope@Home” von Daniel Hope gelobt und ein Teil seiner Aufnahme der 9. Beethoven mit dem Monferrato Classic Orchestra gezeigt. Im jetzigen Lockdown verbringt er seine Zeit in Florenz wo er im Rahmen des internationalen „Mascarade Opera Studio“ angehende Opernsänger coacht.


Zukünftige Projekte beinhalten u.a. sein Debüt mit der Slowenischen Philharmonie in Ljubljana, dem Kristiansand Symphonie Orchester in Norwegen, dem Wiener Concertverein in Andermatt sowie seine Rückkehr zum Ticino Musica Festival mit einer Produktion von Rossinis “Barbiere di Siviglia“.

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